St. Petri-Kirche in Berlin-Cölln

Petri-Pfarrer

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Die zurzeit verf├╝gbaren Daten haben wir hier zu Ihrer Information bereitgestellt.
Die Jahreszahlen hinter dem Namen sind Amtszeiten, aber auch mit * und + versehen, Lebenszeiten.

Peter Reichmayr (1982 - 2009)

Peter Reichmayr kam am 1.Januar 1982 als Hilfsprediger in die Gemeinde. Am 13. Mai 1984 wurde er als Gemeindepfarrer eingef├╝hrt.

Gerhard Bo├č (1961 - 1997)

Gerhard Bo├č kam am 1. September 1961 als Hilfsprediger in die Gemeinde. Er war gleich nach dem Bau der Mauer f├╝r den pastoralen Dienst der im Ostberliner Bereich liegenden Luisenstadtgemeinde berufen worden. Am 7. Oktober 1962 wurde er als Gemeindepfarrer eingef├╝hrt. Von 1966 - 1978 war er Kreisjugendpfarrer im Kirchenkreis Berlin Stadt I.

Johannes Heidler (1971 - 1981)

Johannes Heidler wurde zum 1. Januar 1971 als Pfarrer der Gemeinde gew├Ąhlt. Er wurde im April 1981 an die Predigerschule Paulinum berufen.

Dr. Klaus Koziol (1959 - 1970)

Dr. Klaus Koziol kam aus Stepnitz und wirkte ab 1959 in der Gemeinde. Er wurde im April 1970 an die Predigerschule Paulinum berufen.

Hermann Freiherr von der Goltz (*1835 ÔÇô +1906)

Hermann Freiherr von der Goltz war von 1876 bis 1906 Propst zu St. Petri. Er wohnte in der Br├╝derstra├če 10. Als Vorsitzender des 1888 gegr├╝ndeten Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins war er ma├čgeblich an der Gr├╝ndung und am Aufbau der Evangelischen Frauenhilfe beteiligt. 1892 weihte er im Beisein von Kaiserin Augusta Viktoria das erste Gemeindehaus Berlins in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 ein. Im selben Jahr wurde er Vizepr├Ąsident des Evangelischen Oberkirchenrates und damit rangh├Âchster Geistlicher der preu├čischen Landeskirche.

Die St-Petri-Gemeinde zu Berlin ist nun einmal die Geburtsst├Ątte der Evangelischen Frauenhilfe. Auch der Begriff Frauenhilfe geht auf Anna von der Goltz zur├╝ck.

(Nach Informationen von Maximilian von der Goltz, dem Ururenkel von Hermann Freiherr von der Goltz, leicht ├╝berarbeitet.)

Franz Julius L├╝tkens, Propst zu C├Âlln (1687 - 1704)

(* 21. Oktober 1650 in Dellien, ÔÇá12. August 1712 in Kopenhagen) Im Jahr 1687 wurde L├╝tkens als Propst und Konsistorialrat an die Petrikirche berufen.
Seit 1691 war er Superintendent von Berlin. Er wurde von Spener ins Amt eingef├╝hrt. Propst L├╝tkens weihte u.a. am 21. Juli 1695 die neuen Kirche in der C├Âllnischen Vorstadt (der sp├Ąteren Luisenstadt) ein. Von 1704 war er Hofprediger K├Ânig Friedrich IV in Kopenhagen. Er war dort Konsistorialrat und Professor der Theologie.

Pfarrer Symeon zu C├Âlln (ca. 1237)

Aus dem Jahr 1237 ist uns eine Urkunde zur Beilegung enes Rechtsstreites bekannt, die auch ein Pfarrer Symeon zu C├Âlln mit unterzeichnet hat. Es wird somit daraus geschlossen, dass in C├Âlln zu dieser Zeit bereits eine Kirche bestanden hat. Diese Urkunde ist die erste schriftliche Erw├Ąhnung von C├Âlln. Sie befindet sich im Besitz des Archivs des Brandenburger Doms.


Die Angaben wurden u.a. unter Zuhilfenahme der Schrift "300 Jahre Luisenstadtgemeinde - Vergangenheit und Gegenwart", herausgegeben im Auftrag des Gemeindekirchenrates St.Petri-Luisenstadt (1994), erstellt.