St. Petri-Kirche in Berlin-Cölln

Aktuelles

Buchvorstellung: Kirche der Reformation? - Erfahrungen mit dem Reformprozess und die Notwendigkeit der Umkehr

In 2. Auflage ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht dieses Buch erschienen, in dem u.a. auch die Auswirkungen der Fusion der Mariengemeinde mit der St. Petri-Luisenstadt-Gemeinde aus Sicht des ehemaligen langj├Ąhrigen Kirchen├Ąltesten Wolfgang Noack beschrieben werden.  (weiter... )

 

 

Berlin im Mittelalter - Ein neues Buch zum 775-j├Ąhrigen Jubil├Ąum unserer Stadt Berlin

Rechtzeitig zum 775-j├Ąhrigen Jubil├Ąum unserer Stadt Berlin ist ein neues Buch im Berlin Story Verlag erschienen: "Berlin im Mittelalter" mit dem Untertitel "Berlin/C├Âlln unter den Askaniern". Im Klappentext zu diesem Buch hei├čt es: "Norbert W.F. Meier erz├Ąhlt von den aktuellen arch├Ąologischen Funden, von der Entstehung der mittelalterlichen Doppelstadt Berlin/C├Âlln unter den Askaniern, von den Menschen, den M├Ąrkten und der Versorgung, von Kirchen, Schulen und dem Rathaus, von Wirtschaft, Politik und Recht damals." (weiter...)

Gemeindeversammlung am 19. Februar 2012

Nach dem Gottesdienst am 19. Februar begann in der Marienkapelle in der Marienkirche um 12 Uhr die Gemeindeversammlung. Von den 300 Gottesdienstbesuchern nahmen 50 an der Versammlung teil. Obwohl die Versammlung zu einem ung├╝nstigen Zeitpunkt stattfand, kamen ungef├Ąhr die H├Ąlfte der Teilnehmer aus dem ehemaligen Gemeindeteil Petri-Luisenstadt, denn es stand auch die Entwidmung des  traditionsreichen Gemeindehauses in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 auf der Tagesordnung.

In dem Bericht ├╝ber die Arbeit des GKR wurde ├╝ber die ehrenamtliche T├Ątigkeit im Marien-Teil ausf├╝hrlich eingegangen. Das sich aber in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 sechs verschiedene Gemeindekreise ausschlie├člich auf ehrenamtlicher Basis treffen, wurde vom GKR nicht erw├Ąhnt. (Weiter...)

125 Jahre Petri-Pfarrhaus in der Friedrichsgracht

Unser Petri-Pfarrhaus in der Friedrichsgracht besteht seit 125 Jahren. Aus diesem Anlass hat Herr Pfarrer i.R. Gerhard Bo├č im Selbstverlag eine kleine Chronik mit Bildern zusammengestellt und diese in einer geringen Anzahl drucken lassen. Sie ist mit sehr viel intessantem unver├Âffentlichten Bildmaterial ausgestattet.
Diese Chronik umfasst nicht nur die historischen Fakten, sondern auch eine Vielzahl von pers├Ânlichen Erlebnissen, die mit diesem Haus und auch mit unserer Gemeinde verbunden sind.

Hallo, ihr Lieben,

ihr kennt mich als gr├╝nen Kranz mit 4 Kerzen. So sah ich nicht immer aus!

Zum ersten Mal hing ich 1839 im ÔÇ×Rauhen HausÔÇť. Johann Hinrich Wichern hat dieses Erziehungs┬şheim f├╝r sozial vernachl├Ąssigte Kinder und Jugendliche in Hamburg gegr├╝ndet. (weiter...)

 

Adventlicher Nachmittag f├╝r Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen

Am Sonnabend vor dem 2. Advent trafen sich schon traditionell Familen mit Kindern, Jugendlichen und Angeh├Ârigen mit Behinderungen in unserem Pertisaal in der Neuen Gr├╝nstra├če, um einen Nachmittag in besinnlicher Runde in dieser so hektischen Zeit zu verbringen. (...weiter)

 

Pfarrer Krug zum Superintendenten im Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf gew├Ąhlt

Am 18. November 2011 w├Ąhlte die Kreissynode des Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf Pfarrer Dr. Johannes Krug, zurzeit Pfarrer an unserer Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien, im ersten Wahlgang zu ihrem Superintendenten. Auf Pfarrer Krug entfielen 47 Stimmen, auf den Gegenkandidaten Pfarrer Lukas 19 Stimmen. Zwei Enthaltungen wurden gez├Ąhlt.  (weiter...)

 

Der GKR will den Kirchsaal in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 nach ├╝ber 97 Jahren entwidmen

Im Schaukasten des Gemeindehauses in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 habe ich heute, am 22.9., einen Aushang entdeckt, der folgenden Wortlaut hat:

"Mitteilung

Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Sitzung vom 14. September 2011 die Absicht zur Entwidmung des Kirchsaals im Gemeindehaus Neue Gr├╝nstra├če 19 beschlossen."

Hiermit wird nun offensichtlich, dass die mit der St.Petri-Luisenstadt-Gemeinde fusionierte Mariengemeinde nicht an dem Erhalt der traditionsreichen Predigtst├Ątte in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 (siehe Fusionsvertrag), sondern nur an den Finanzen f├╝r den aufw├Ąndigen Betrieb des "Leuchtfeuers" Marienkirche interessiert ist. Als n├Ąchster Schritt des Marien-dominierten GKR ist wohl der Verkauf des Gemeindehauses zu bef├╝rchten.

Wolfgang Noack

 

Gemeindeversammlung am 2. Oktober 2011

Die am 28. August geplante Gemeindeversammlung muss wegen Erkrankung von Herrn Hoberg ausfallen. Stattdessen wird die Versammlung am 2. Oktober 2011 nach dem Erntedankgottedienst in der Marienkirche stattfinden.

Diese Information erhielten wir von Frau Albrecht aus dem B├╝ro unserer Gemeinde. Wir geben wir gerne die Termin├Ąnderung weiter und bitten um rege Beteiligung an der Versammlung.

Sommerliches Hoffest in der Neuen Gr├╝nstra├če 19

Am Dienstag, den 21. Juni 2011 trafen sich die Gemeindeglieder des Bibelkreises, des Frauenkreises, sowie des Chores des Gemeindeteils St.Petri-Luisenstadt (unter Leitung von Herrn Hammer) und weiterer Gemeindeglieder zu einem kleinen Sommerfest auf dem Hof unseres Gemeindehauses Neue Gr├╝nstra├če 19. F├╝r Grillw├╝rste und Getr├Ąnke war gesorgt.

Nach einigen Worten unseres Kirchen├Ąltesten a.D. Dr. Dietmar Wauer erfreute uns der Chor mit seinen Darbietungen. Anwesend waren auch die Vorsitzende unseres GKR, Frau Dr.Katharina Steer-Beck, Herr Pfarrer im Entsendungsdienst Frank-Michael Theuer sowie ├älteste und ehemalige ├älteste aus dem Petri-Bereich unserer Gemeinde. Es waren auch die Pfarrer i.R. Johannes Heidler, Gerhard Bo├č und Peter Reichmayr mit dabei.

Der Nachmittag wurde intensiv zum Gespr├Ąch untereinander genutzt, denn man sieht sich ja nun seit 18 Monaten nicht mehr zu den nun wegfallenden Gottesdiensten im Gemeindehaus in der Neuen Gr├╝nstra├če.  Diese Begegnung dauerte auf unserem lauschigen Hof des Gemeindehauses unter den alten B├Ąumen bis in den sp├Ąten Abend.

Pfarrer Christian M├╝ller in den Ruhestand verabschiedet

Am 13. Juni 2011 (Pfingstmontag) wurde in unserer Nachbargemeinde in der St. Thomaskirche am Mariannenplatz Pfarrer Christian M├╝ller in einem festlichen Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet. Aus unserer Kirchengemeinde waren auch viele Gemeindeglieder anwesend. (weiter...)

Frohe Stimmung...
... auf dem Hof des Gemeindehauses
Herr Hammer im Gespr├Ąch mit Dr. Winkler

Sommerfest in der Neuen Gr├╝nstra├če 19

Zum Montag, den 5. Juli 2010 hatten nach Feierabend in das Gemeindehaus Neue Gr├╝nstra├če 19 mit seinem sch├Ânen Garten die Mieter des Hauses ÔÇ×primTON", ÔÇ×netzwerk junge ohren" und ÔÇ×LAUTTEN COMPAGNEY" Kollegen und Gesch├Ąftspartner, Freunde und Bekannte zum Sommerfest in die Neue Gr├╝nstra├če 19 geladen. Diese EInladung ging auch an alle Gemeindemitglieder. Auf dem Hof und im Haus war ein riesiges Gewimmel. - Man genoss den (fu├čballfreien) Abend ÔÇ×im Gr├╝nenÔÇť. F├╝r Getr├Ąnke und Gegrilltes war gesorgt. Auch bestand die M├Âglichkeit, die Studios von ÔÇ×primTON" zu besichtigen, welches intensiv genutzt wurde.

Fazit dieses gelungenen Nachmittags: Alle w├╝rden sich auf ein solch sch├Ânes Fest im n├Ąchsten Jahr freuen. - Vielleicht wird es dann wieder ein Sommerfest geben,  ausgerichtet dieses Mal von unserer Kirchengemeinde!

Bilanz

von Pfarrer i.R. Johannes Heidler

Die Entscheidung des Kirchlichen Verwaltungsgerichtes hat unter den Gliedern der Petri-Gemeinde tiefe Entt├Ąuschung und Resignation ausgel├Âst. Man muss freilich bedenken, das das abschl├Ągige Urteil sich nur auf die formaljuristische Seite des Konflikts bezog, also auf die Frage: Wer darf klagen? Das Problem des fairen oder gar geistlichen Umgangs einer Gemeindeleitung mit den unterschiedlichen Gliedern einer Fusion dagegen wurde ├╝berhaupt nicht verhandelt ÔÇô und bleibt deshalb eine schwere Hypothek. (weiter...)

Dieser Artikel wurde auf Anfrage unserer Nachbargemeinde St. Thomas  geschrieben und ist soeben im "Thomasboten" erschienen. (10. Juli 2010)

 

Gemeindehaus in der Neuen Gr├╝nstra├če 19

Fusionsvertrag erneut verletzt

Der Fusionsvertrag, der von den beiden Kirchengemeinden Marien und St.Petri-Luisenstadt am 23.9.2005 geschlossen wurde, ist erneut durch einen gravierenden Beschluss am 7.7.2010 des nun amtierenden GKR, offensichtlich gegen die Stimmen der ├ältesten des Pfarrbezirks Petri verletzt worden. Herr Pfarrer Krug gab in dem an diesem Tag ├Âffentichen Teil der GKR-Sitzung bekannt, dass der GKR mit der Marien-dominierten Mehrheit erw├Ągt, das Petri-Gemeindehaus in der Neuen Gr├╝nstra├če und das Pfarrhaus der Nikolaikirche zu ver├Ąu├čern, um dadurch finanziellen Spielraum zur Finanzierung des noch in v├Âlliger Unklarheit befindlichen Projektes  eines Interkulturelles Zentrums am ehemaligen Standort der Petrikirche zu gewinnen. (weiter ...)

├ťber den praktischen Wert eines Fusionsvertrages

Lehrbeispiel von St. Petri-St. Marien in Berlin-Mitte

Der Gemeindeteil St. Petri hat im Wege eines Organstreitverfahrens Klage beim kirchlichen Verwaltungsgericht wegen Verletzung des Fusionsvertrages erhoben. Dem GKR wird darin vorgeworfen, entgegen den Festlegungen im Fusionsvertrag aus dem Jahr 2005 die regelm├Ą├čigen Gottesdienste in der Neuen Gr├╝nstra├če eingestellt sowie die Pfarr- und Wahlbezirke St. Petri und St. Marien aufgehoben zu haben. Das Verfahren ist aus der Sicht des Gemeindebundes deswegen von grunds├Ątzlicher Bedeutung, weil es zeigen kann, welchen praktischen Wert Fusionsvertr├Ąge haben, die bei Gemeindefusionen oft mit gro├čer Feierlichkeit formuliert und unterzeichnet werden. (weiter...)

Gemeindekirchenratswahl 2010

Am 31. Oktober 2010 (Reformationstag) finden dieses Jahr in unserem Sprengel Berlin Gemeindekirchenratswahlen statt. N├Ąhere Hinweise hierzu finden Sie unter der Webseite www.gkr.ekbo.de unserer Landeskirche. Wir werden Sie auch hier zeitnah dazu informieren.

Der Petriplatz im M├Ąrz 2010

Grabungen auf dem Petriplatz beendet

Am Petriplatz sind dieser Tage die Gruben der arch├Ąologischen Ausgrabungen wieder mit Sand verf├╝llt worden. Nach mehr als zwei Jahren haben die Ausgrabungen zur Petrikirche und umliegenden Geb├Ąuden, wie das C├Âllner Rathaus und die Lateinschule ein Ende gefunden. Vieles, was bis jetzt ├╝ber unsere Vorfahren hier an der Wiege Berlins im Dunkeln lag, wurde unter der Leitung der Grabungsleiterin Claudia Mehlisch ans Tageslicht gebracht: Wir wissen nun mehr ├╝ber die Lebensart und die Gesundheit der vergangenen Generationen in unserer Gemeinde. Auch musste der Zeitpunkt der Besiedelung dieses Gel├Ąndes durch den Fund eines Balkens korrigiert werden. Vieles ist nun noch im Nachhinein mit akribischer Feinarbeit zu erledigen. - Wir sind auf die Ergebnisse gespannt!.... (mehr lesen ... )

Das Gottesdienst-Team von St.Petri und St.Thomas 2010

Weltgebetstag der Frauen 2010

Am 14. M├Ąrz fand dieses Jahr der Gottesdienst zum ÔÇ×Weltgebetstag der FrauenÔÇť, der traditionell aber am Sonntag vom Frauenkreis unseres Gemeindebezirks in ÔÇ×St.PetriÔÇť begangen wird, in Zusammenarbeit mit der St.Thomas-Gemeinde in der St.Thomas-Kirche statt. An diesem Gottesdienst nahmen weit ├╝ber 100 Gottesdienstbesucher aus beiden Gemeinden teil.

Sonnt├Ąglicher Gottesdienst im Pfarrbezirk St.Petri untersagt

Am Sonntag, den 10. Januar versammelten sich ├╝ber 50 Gemeindemitglieder des Pfarrbezirks St.Petri der St.Petri-St.Mariengemeinde, um weiterhin am Sonntag in ihrem Gemeindehaus in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 Gottesdienst zu feiern. Dieses wurde ihnen untersagt. Die vor dem Gemeindehaus versammelten Gemeindemitglieder bestehen weiterhin auf die Einhaltung des Fusionsvertrages, welcher einseitig gegen die Stimmen der Kirchen├Ąltesten des Pfarrbezirks St. Petri ver├Ąndert worden ist. Die Fusion ist zustande gekommen, um den weiteren Bestand des Standortes Neue Gr├╝nstra├če und die Arbeit der Gemeinde zu sichern. Die Grundlage des Vertrages ist nun in Frage gestellt. Die versammelten Gemeindemitglieder bestehen auf die strikte Einhaltung des Fusionsvertrages. Festzustellen ist, dass offensichtlich durch diese restriktiven Ma├čnahmen der Gemeindeleitung das Vertrauensverh├Ąltnis zum Gemeindeteil gravierend gest├Ârt ist.

Pfarrer Bo├č erh├Ąlt Hausverbot

Gottesdienste im St. Petri-Kirchsaal untersagt

Pfarrer i.R. Gerhard Bo├č (77), 35 Jahre lang Pfarrer in St. Petri-Luisenstadt (von 1962 bis 1997) wurde am Freitagabend gegen 20.45 Uhr von Gregor Hohberg, Pfarrer der fusionierten Gemeinde St.Petri-St.Marien, telefonisch Hausverbot f├╝r das Gemeindehaus in der Neuen Gr├╝nstra├če 19 erteilt.

Nachdem am Sonntag davor (3. Januar) offiziell der letzte Gottesdienst im dortigen St. Petri-Kirchsaal gehalten, aber gleich am Anfang aus Protest gegen die Schlie├čung von etwa 55 Personen verlassen wurde, vereinbarte man, im St. Petri-Kirchsaal alle 14 Tage einen von Ehrenamtlichen verantworteten Gottesdienst zu halten. Pfarrer Bo├č war bereit, im ersten Gottesdienst dieser Art die Predigt zu ├╝bernehmen.

Diese ehrenamtliche Initiative wurde nun kirchenamtlich untersagt.

Pfarrer Hohberg drohte Pfarrer i.R. Bo├č mit einem Disziplinarverfahren.

Fusionsvertrag der Gemeinde St.Petri-St.Marien verletzt

Der Fusionsvertrag, der von den beiden Kirchengemeinden Marien und St.Petri-Luisenstadt am 23.9.2005 geschlossen wurde, ist durch drei gravierende Beschl├╝sse des nun amtierenden GKR, gegen die Stimmen der ├ältesten des Pfarrbezirks Petri verletzt worden. Zwei der drei Gottesdienst-Standorte werden aufgegeben. Es sind der Georgensaal und das Gemeindehaus in der Neuen Gr├╝nstra├če. Auch wurden die Pfarr-und Wahlbezirke aufgehoben. Ebenso wird eine Besetzung der dritten Pfarrstelle nicht angestrebt. (weiter...)

 

Pfarrer Peter Reichmayr bei der Predigt
Generalsuperinterndent i.R. Passauer

Beendigung der Amtszeit von Pfarrer Peter Reichmayr

Am 20.Dezember 2009, dem vierten Advent, wurde in einem feierlichen Gottesdienst Pfarrer Peter Reichmayr unter Anteilnahme vieler Gemeindemitglieder in den Ruhestand versetzt. Dieser Gottesdienst wurde von Superintendent des Kirchenkreises Stadtmitte H├Âcker und Pfarrer Krug sowie Kirchen├Ąltesten Dr. Wauer gehalten. Nach diesem Gottesdienst wurden in einer Feierstunde beste W├╝nsche auch von Generalsuperintendent i.R. Passauer, Pfarrer i.R. Bo├č und vielen Anderen ├╝berbracht.

Pfarrer Peter Reichmayr ist somit der letzte der Petri-Pfarrer in einer ├╝ber 750-j├Ąhrigen Tradition.

Die Gemeindemitglieder des Pfarrbezirks Petri der vereinigten St.Petri-St.Marien-Gemeinde bem├╝hen sich darum, dass diese Tradition nicht abbricht. Sie w├╝nschen dass f├╝r den Pfarrbezirk und deren Menschen in den Wohngebieten des Pfarrbezirks die Seelsorge weiterhin gesichert ist.

Tag des offenen Denkmals 2009

Auch dieses Jahr geht der Tag des offenen Denkmals nicht wortlos an der Petrikirche vor├╝ber. Obwohl die einstigen Petrikirchen nicht mehr und eine zuk├╝nftige noch nicht stehen, feiert man am 12. September ein Petriplatzfest. Die Anwohner feiern, die Arch├Ąologen f├╝hren um die Grabungsfl├Ąchen und die Ortsgemeinde... die Ortsgemeinde erinnert im Pfarrhaus in der Friedrichsgracht an die alten Kirchen mit einer Bilderausstellung und der Auff├╝hrung eines Films vom Abriss der letzten Kirche auf dem Petriplatz (um 11 Uhr und 15 Uhr). Am Sonntag wird der Tag des offenen Denkmals abgerundet durch einen Gottesdienst auf dem Petriplatz um 16.30 Uhr.


Kollhoff-Studenten pr├Ąsentieren Entw├╝rfe f├╝r die Neue Petrikirche in Berlins historischer Mitte

Studenten der Architektur-Klasse des Berliner Architekten Hans Kollhoff haben sich im vergangenen Semester mit dem Thema Sakralbauten auseinandergesetzt. Jetzt zeigen sie in der Berliner Bauakademie ihre Entw├╝rfe f├╝r eine neue Kirche auf dem Petri-Platz in Berlins historischer Mitte.
Nach Grabungsarbeiten auf dem zwischenzeitlich als Parkplatz genutzten Petri-Platz fanden Arch├Ąologen die Fundamente von mindestens vier Kirchbauten. Bei den Pfarrern der Gemeinde St. Petri ÔÇô St. Marien, auf deren Gebiet der Petri-Platz liegt, reifte die Idee, hier wieder eine kirchliche Nutzung zu erm├Âglichen. ÔÇ×Das ist der Urort Berlins, ein Teil unsere Identit├ĄtÔÇť, so Pfarrer Gregor Hohberg, ÔÇ×Hier k├Ânnte eine neue Kirche f├╝r Berlin entstehen, und wir als Gemeinde wollen daran mitwirken. Eine Kirche, in der in evangelischer Gastfreundschaft die Religionen der Stadt miteinander reden und feiern k├Ânnen.ÔÇť
Dem Pfarrer gelang es, den Architekten und Pr├Ąsidenten der Internationalen Bauakademie Hans Kollhoff von seiner Idee zu ├╝berzeugen. ÔÇ×Die Vorstellung, eine Kirche zu bauen, hat mich von Anfang an fasziniertÔÇť, so Kollhoff. Einen Kirchenneubau in der Dimension der alten Petrikirche gab es in Berlin ÔÇô abgesehen von kleineren Sakralbauten wie zum Beispiel der Vers├Âhnungskapelle und der Akademiekirche ÔÇô seit Jahrzehnten nicht mehr.
Die Neubau-Pl├Ąne k├Ânnten sich konkretisieren: Mitte September treffen sich Vertreter der Gemeinde mit der zust├Ąndigen Senatsverwaltung zu einem offiziellen Gespr├Ąch. Am Sonntag nach der Ausstellungser├Âffnung l├Ądt die Gemeinde schon mal zum Gottesdienst auf dem Petri-Platz ein: Auf der Grabungsstelle, unter freiem Himmel, an dem Ort, wo schon seit 800 Jahren Gottesdienst gefeiert wurde.

Gottesdienst auf dem Petri-Platz am Sonntag, den 13. September, um 16.30 Uhr

Ausstellung Neue Petrikirche in der Bauakademie, Roter Saal, Werderscher Markt, Berlin-Mitte.

├ľffnungszeiten: 12. September bis 11. Oktober 2009, Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr

Quelle: www.kkbs.de


Modell der Petrikirche
Modell des C├Âllner Rathauses

Ausstellung "SAND GUT"

Vom 2. Oktober 2008 bis 24. Mai 2009 veranstaltet das Mitte Museum in Kooperation mit der Senatsverwaltung f├╝r Stadtentwicklung / Landesdenkmalamt Berlin die Ausstellung "SAND GUT - Arch├Ąologische Funde vom Petriplatz". Es werden die neuesten Erkenntnisse der Grabungen am Ursprungsort rund um den Petriplatz gezeigt. Neben den verschiedenen Fundamenten der Petri-Kirchen der unterschiedlichen Epochen wurden auch die Reste des C├Âllner Rathauses, der Lateinschule und anderen Geb├Ąuden freigelegt.

Die Ausstellung befindet sich im Mitte Museum am Festungsgraben, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin. Ge├Âffnet ist die Ausstellung Mi/Fr-So 13-17 Uhr, Do 13-18 Uhr. Fahrverbindungen: U-/S-Bahnhof Friedrichstra├če, Bus 100/200, Tram 12/M1., Der Eintritt ist frei.

(Diese Information gestalteten wir unter Verwendung eines Flyers des Bezirksamtes Mitte von Berlin, Bibliotheks- und Kulturamt.)

 

Er├Âffnung des Festes durch Pfarrer Reichmayr
Ausgrabung der Petrikirche und Skelettfunde
Fotografien der Petrikirche im Pfarrhaus
Frau Mehlisch, Pfarrer Bo├č und Herr Dr. Wauer

Tag des offenen Denkmals 2008

Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals 2008 fand am 13. September das Petriplatzfest im Herzen Berlins statt. Vereine und Institutionen rings um den Petripatz luden zu vielf├Ąltigen Aktionen ein. Er├Âffnet wurde das Petriplatzfest mit einer Rede von Pfarrer Peter Reichmayr. Musikalisch wurde das Fest durch Auftritte des St. Petri-St. Marien-Chores und des ├ľkuemischen Seniorenchores und einer Band umrahmt. Als st├Ąndiger Begleiter stellten sich verschiedene Initiativen aus dem Umfeld der Petrikirche mit St├Ąnden und Informationen vor.

Ein H├Âhepunkt war die F├╝hrung ├╝ber die Grabungsfelder der St. Petri-Kirche und der Lateinschule von Frau Claudia Mehlisch, der Leiterin der arch├Ąologischen Grabung. Im nahen Pfarrhaus St. Petri in der Friedrichsgracht wurden historische Bilder der St. Petri-Kirchen und Fotografien aus dem Privatbestand von Pfarrer Gerhard Bo├č von der Sprenung der neugotischen Petri-Kirche aus dem Jahr 1964 ausgestellt und der Film von Pfarrer Bo├č von der Sprengung der Petri-Kirche und des umliegenden Viertels auf der Fischerinsel vorgef├╝hrt und kommentiert. Dieser Film wurde unter schwierigen Bedingungen gefilmt.

Am Abend des 14. September fand zum Abschluss des Tages des offenen Denkmals auf dem Petriplatz noch eine kleine Dankesch├Ân-Kuchen- und -Wurst-Essen f├╝r alle Mitwirkenden des Petriplatzfestes statt, ohne die dieses nicht so gro├čen Erfolg gehabt h├Ątte.